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Sonntag, 18. Juni 2017

Willkommen in der Provence

 
 
Verlag - Diana Verlag, München
Autor - Brigitte Guggisberg
  deutschsprachige Erstausgabe - Juni / 2017
Preis -9,99 €

Zusammenfassung

Vivianne ist 49 - keine 50! Darauf besteht sie. Ihr Leben ist "ok". Ein wenig Künstlerin hier. Ein bisschen Kunstgeschichte da. Ab und an ein neues Tuch von Hermés und eine seit 25 Jahren bestehende Ehe. Doch plötlich fällt Vivianne aus allen Woklen. Nämlich, als ihre Ehemann ohne ein Wort verschwindet und sie in ihrem Haus in Aix-en-Provence auf einem Berg Schulden sitzen lässt. In ihrer Not meldet sie sich auf einer Internetseite an - Airbnb. Aus den verwaisten Schlafzimmern richtet sie Gästeunterkünfte her und nach anfänglichen Schwierigkeiten gefällt ihr dieses Geschäft. Gefällt ihr ihr Leben - und auch der gut aussehende Félix gefällt ihr sehr. Doch grade als für sie nur noch bergauf zu gehen scheint kehrt jemand in ihr Leben zurück - ihr Ehemann.



erster Satz

" Montagmorgen um acht, und Victor trödelt herum."
meine eigene Meinung ( + Spoiler )


Der Roman ist definitv gut zu lesen. Auch kann man Vivianne gut verstehen obwohl sie sich ab und an mit mittlerweile fast 50 Jahren mehr als kindisch verhällt. Sie ist eine loyale Freundin und weiß, wann es Zeit ist einen Streit zu begraben um sich wichtigeren Dingen zu widmen. Andererseits ist sie mehr als stur. Anstatt sich vernünftig und versöhnlich zu zeigen spielt sie oft das zickige Kind - trotz allem wird man meiner Meinung nach warm mit dem Charakter.
Die Story schmückt sich meiner Meinung nach ab einem gewissen Teil zu sehr in alle Richtungen aus zumal ich denke, dass es die ein oder andere Stelle nicht geben müsste um ans Ziel des Romanes zu gelangen.
Was mich allerdings wirklich etwas genervt hat, war die Tatsache, dass Viviannes Freunde durch die Bank weg der Meinung waren ihren Exmann Viktor ja irgendwie verstehen zu können. Ich meine mal im ernst. Der Gute verschwindet für 4 Monate von der Bildfläche ohne auch nur ein Wort zu sagen - taucht dann wieder auf und ihren "Freundinnen" kann es mit der Versöhnung gar nicht schnell genug gehen?
 
das schönste Zitat

" Es hat keinen Sinn, sagt er jetzt, sich mit dem Scheitern zu beschäftigen. Lasst uns lieber was gegen dieses Scheitern machen."

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